Ein Weihnachtsquiz braucht vier bis fünf Runden zu je sechs Fragen, gemischte Teams und höchstens eine Stunde Zeit. Die Mischung entscheidet: Wissen, Filme, Musik, wahr oder falsch und eine Runde zum Schätzen, damit auch die gewinnen können, die nichts auswendig gelernt haben. Unten stehen 40 Fragen mit Lösungen, sortiert nach Runden und direkt einsetzbar.

Ein Weihnachtsquiz braucht vier bis fünf Runden zu je sechs Fragen, gemischte Teams und höchstens eine Stunde Zeit. Die Mischung entscheidet: Wissen, Filme, Musik, wahr oder falsch und eine Runde zum Schätzen, damit auch die gewinnen können, die nichts auswendig gelernt haben.
Unten stehen 40 Fragen mit Lösungen, sortiert nach Runden und direkt einsetzbar. Die ersten zehn lassen sich sofort spielen, die restlichen dreißig sind der Katalog für die Feier. Dazu kommt, was in den meisten Fragensammlungen fehlt: Punktesystem, Ablauf und die vier Dinge, an denen ein Quiz zuverlässig scheitert.
Zehn Fragen quer durch Brauchtum, Musik und Film, jeweils mit drei Antwortmöglichkeiten. Die Lösung steht darunter und bleibt verborgen, bis sie aufgeklappt wird. Wer acht oder mehr richtig hat, sollte auf der Feier lieber moderieren als mitspielen.

Aus welchem Land stammt das Lied „Stille Nacht“?
Österreich. Erstmals aufgeführt 1818 in Oberndorf bei Salzburg, Text von Joseph Mohr, Melodie von Franz Xaver Gruber.
Wie viele Rentiere ziehen den Schlitten im Gedicht „The Night Before Christmas“ von 1823?
Acht. Rudolph kam erst 1939 dazu, und zwar über eine Werbebroschüre eines amerikanischen Kaufhauses.
Welche Band singt „Last Christmas“?
Wham! Erschienen 1984, geschrieben von George Michael.
In welchem Land bringen traditionell die Heiligen Drei Könige am 6. Januar die Geschenke?
Spanien. Die Reyes Magos sind dort der eigentliche Bescherungstermin, der 24. Dezember ist der ruhigere Abend.
Wie viele Kerzen hatte der erste Adventskranz von Johann Hinrich Wichern?
Mehr als zwanzig. Wichern hängte 1839 ein Wagenrad auf und steckte für jeden Tag bis Weihnachten eine Kerze darauf. Die vier Kerzen kamen erst später.
Ist der 24. Dezember in Deutschland ein gesetzlicher Feiertag?
Nein. Heiligabend ist kein gesetzlicher Feiertag. Frei ist er für viele nur, weil Tarifverträge oder Betriebsvereinbarungen es so regeln.
Wie heißt der Geizhals in Charles Dickens' „Eine Weihnachtsgeschichte“?
Ebenezer Scrooge. Marley ist sein verstorbener Geschäftspartner, Cratchit sein unterbezahlter Angestellter.
Wofür steht das X in „Xmas“?
Für den griechischen Anfangsbuchstaben von Christus. Das X ist das griechische Chi, der erste Buchstabe von Christos. Die Abkürzung ist Jahrhunderte alt und keine Erfindung der Werbung.
Wie viele Weihnachtsmänner kennt die isländische Tradition?
Dreizehn. Die dreizehn Jólasveinar kommen an den dreizehn Nächten vor Weihnachten nacheinander ins Tal, jeder mit einer eigenen Untugend.
Wie viele Weise aus dem Morgenland nennt die Bibel namentlich?
Keinen. Die Zahl drei leitet sich von den drei Gaben ab. Namen und Königstitel sind spätere Überlieferung.
Fünf Sorten, und zwar in dieser Reihenfolge: wahr oder falsch zum Aufwärmen, Bräuche und Länder als Wissensteil, dann Filme und Musik als die beiden Runden, in denen am meisten gelacht wird, und zum Schluss Schätzfragen. Wer nur Wissensfragen stellt, verliert nach zwanzig Minuten die halbe Runde.
Die folgenden 30 Fragen sind nach diesem Muster sortiert. Jede Runde funktioniert für sich, es müssen also nicht alle fünf gespielt werden.

In Australien fällt Weihnachten in den Hochsommer.
Wahr. Auf der Südhalbkugel liegt der 25. Dezember mitten im Sommer, gefeiert wird oft am Strand oder im Garten.
Coca-Cola hat den rot gekleideten Weihnachtsmann erfunden.
Falsch. Rot-weiße Darstellungen gab es schon im 19. Jahrhundert, unter anderem beim Zeichner Thomas Nast. Die Werbekampagnen ab 1931 haben das Bild weltweit verbreitet, aber nicht erfunden.
„Jingle Bells“ wurde ursprünglich nicht für Weihnachten geschrieben.
Wahr. Das Lied erschien 1857 unter dem Titel „One Horse Open Sleigh“ und war ein reines Winterlied ohne Weihnachtsbezug.
Der geschmückte Weihnachtsbaum kam erst im 20. Jahrhundert in die Wohnstuben.
Falsch. Belege für geschmückte Bäume reichen bis ins 16. Jahrhundert zurück, vor allem aus dem Elsass und aus Oberdeutschland.
In Japan ist frittiertes Hähnchen ein verbreitetes Weihnachtsessen.
Wahr. Seit einer Werbekampagne in den 1970er Jahren gehört es für viele Familien fest dazu, teilweise mit wochenlanger Vorbestellung.
Rentiere haben tatsächlich eine auffällig stark durchblutete Nase.
Wahr. Die Nase ist dicht von Blutgefäßen durchzogen und leuchtet auf Wärmebildern hell. Im Dunkeln rot glüht sie trotzdem nicht.
Wie heißt der Begleiter des Nikolaus in Österreich und in Bayern?
Der Krampus. In manchen Regionen zieht er in eigenen Läufen durch den Ort.
Was wird in Schweden am 13. Dezember gefeiert?
Das Luciafest, mit weiß gekleideten Umzügen und Kerzenkranz im Haar.
Welches Gemüse gehört in Großbritannien zum Weihnachtsessen und spaltet dort jede Familie?
Rosenkohl. Die Frage, wie lange er kochen darf, ist dort eine Glaubensfrage.
In welchem Land gehören zwölf Gerichte zum Heiligabend?
In Polen. Zur Wigilia werden traditionell zwölf fleischlose Gerichte aufgetischt.
Was bedeutet das Wort Advent wörtlich?
Ankunft, vom lateinischen adventus.
Unter welcher Pflanze küsst man sich der Tradition nach?
Unter dem Mistelzweig. Der Brauch stammt aus England und ist erst später auf den Kontinent gekommen.
In welcher Stadt wohnt Kevin, bevor er allein zu Haus bleibt?
In einem Vorort von Chicago. Der Rest der Familie fliegt ohne ihn nach Paris.
Welcher Actionfilm von 1988 spielt an Heiligabend und wird bis heute als Weihnachtsfilm gehandelt?
Stirb langsam. Die Debatte darüber, ob er als Weihnachtsfilm zählt, füllt jedes Jahr aufs Neue ganze Abende.
Welcher Märchenfilm läuft im deutschsprachigen Fernsehen jedes Jahr rauf und runter?
Drei Haselnüsse für Aschenbrödel, eine tschechisch-deutsche Koproduktion von 1973.
Wie viele Weihnachtsgeister besuchen Scrooge?
Drei: der Geist der vergangenen, der gegenwärtigen und der zukünftigen Weihnacht. Marley kommt vorher als Vorbote.
In welchem Film wächst ein Mensch bei Elfen am Nordpol auf?
In Buddy, der Weihnachtself.
Welcher britische Episodenfilm von 2003 verwebt neun Liebesgeschichten vor Weihnachten?
Tatsächlich Liebe.
Wer singt „All I Want for Christmas Is You“?
Mariah Carey, veröffentlicht 1994.
Welches Projekt nahm 1984 „Do They Know It's Christmas?“ auf?
Band Aid, ein Zusammenschluss britischer und irischer Musikerinnen und Musiker.
Wie geht die Zeile weiter: „Leise rieselt der ...“?
Schnee. Der Text stammt von Eduard Ebel aus dem Jahr 1895.
Wessen Version von „White Christmas“ ist die bekannteste?
Die von Bing Crosby. Sie gilt als eine der meistverkauften Aufnahmen überhaupt.
Über wie viele Tage werden im englischen Lied „The Twelve Days of Christmas“ Geschenke gebracht?
Über zwölf Tage, gerechnet ab dem ersten Weihnachtstag.
Welches deutsche Weihnachtslied besingt einen Baum, dessen Blätter grün bleiben?
O Tannenbaum. Die heutige Fassung geht auf Ernst Anschütz zurück.
Wie viele Geschenke werden in „The Twelve Days of Christmas“ insgesamt verschenkt, wenn man alle Tage zusammenzählt?
364. Weil sich die Gaben jeden Tag wiederholen und aufsummieren, kommt fast ein volles Jahr zusammen.
Wie viele Tage kann die Adventszeit höchstens dauern?
28. Der erste Advent fällt frühestens auf den 27. November, spätestens auf den 3. Dezember.
Wie viele Kerzen brennen an den vier Adventssonntagen zusammen, wenn jede Woche eine dazukommt?
Zehn. Eine plus zwei plus drei plus vier.
Wie viele Türchen hat ein klassischer Adventskalender?
24. Wer 25 zählt, hat einen Kalender mit Bonusfach oder ein Rechenproblem.
Wie viele Strophen hat „Stille Nacht“ im Original?
Sechs. Gesungen werden heute meist nur noch drei.
Seit wann gibt es den Dresdner Striezelmarkt, einen der ältesten Weihnachtsmärkte Deutschlands?
Seit 1434. Er begann als eintägiger Fleischmarkt vor Weihnachten.
Vier bis fünf Runden zu je sechs Fragen, insgesamt also 24-30 Fragen, und dafür 45-60 Minuten. Das ist die Länge, bei der ein Quiz noch als Höhepunkt wahrgenommen wird und nicht als Pflichtprogramm.
Gerechnet wird mit etwa 90 Sekunden pro Frage. Das klingt viel, deckt aber Vorlesen, Nachfragen, Diskutieren am Tisch und Aufschreiben ab. Zwischen zwei Runden gehen zusätzlich drei bis vier Minuten für den Zettelwechsel und die Zwischenstände drauf. Wer mit dreißig Fragen startet und merkt, dass die Stimmung trägt, hängt die fünfte Runde an. Umgekehrt lässt sich eine Runde ohne Erklärung streichen, wenn es zäh wird, und das merkt niemand.
Teams von vier bis sechs Personen sind der beste Schnitt. Zu zweit fehlt das Gespräch, ab acht reden immer dieselben zwei. Bei mehr als zehn Teams dauert das Auswerten länger als das Spielen, dann lohnt sich das gegenseitige Korrigieren nach jeder Runde.
Ein Punkt pro richtige Antwort, kein Punktabzug, und nach jeder Runde tauschen die Tische die Antwortzettel und korrigieren sich gegenseitig. Das spart die komplette Auswertung am Ende und erzeugt nebenbei die besten Momente des Abends.
Bei Schätzfragen zählt der nächstliegende Tipp, nicht die exakte Zahl. Bei Gleichstand entscheidet eine einzige Zusatzfrage, die vorher niemand kennt, und zwar eine Schätzfrage, damit es keine zweite Diskussion gibt. Wer allein spielt, kann sich an den 40 Fragen aus diesem Beitrag selbst messen:
| Punkte | Was das heißt |
|---|---|
| 0-10 | Weihnachten findet bei dir vor allem in der Bestellhistorie statt. Das Buffet zählt aber auch. |
| 11-20 | Solides Halbwissen. Reicht für den Stehtisch und für zwei Runden Widerspruch. |
| 21-30 | Du hast beim Familienabend zugehört. Das behaupten viele, belegen können es wenige. |
| 31-40 | Beunruhigend gut. Beim nächsten Mal moderierst du, sonst gewinnt dein Tisch wieder alles. |
Beim Preis gilt: klein, sichtbar und ein bisschen albern schlägt teuer. Ein Wanderpokal, der ein Jahr lang beim Siegerteam steht, wird im nächsten Dezember wieder Thema. Ein Gutschein verschwindet in einer Schublade.
Nach dem Hauptgang, nicht vorher. Das ist der einzige Moment am Abend, in dem alle satt, wach und gleichzeitig am Platz sind. Davor ist die Hälfte noch am Ankommen, danach sitzt sie in Gesprächen und steht für nichts mehr auf.
Moderiert wird von einer Person, die den Ablauf kennt und die Fragen vorher einmal laut gelesen hat. Das ist selten die Geschäftsführung, weil moderieren und mitspielen sich ausschließen. Die Teams werden über Kreuz gemischt, am einfachsten über die Sitzordnung: Wer zusammen am Tisch sitzt, bildet ein Team, und die Tische wurden vorher gemischt besetzt.
Der Punkt, an dem ein Firmenquiz am häufigsten kippt, ist nicht die Fragenauswahl, sondern die Verständlichkeit. Ab etwa dreißig Personen in einem Raum mit Musik und Geschirr hört die hintere Hälfte die Frage nicht mehr, fragt nach, und die Runde zerfällt. Ein Handmikrofon löst das Problem vollständig, ein zweites für Zwischenrufe und die Auflösung macht es angenehm. Welche Bauarten sich dafür eignen und wo der Unterschied zwischen Funk und Kabel liegt, steht in der Übersicht der Mikrofone für Veranstaltungen. Aus der Praxis bei Renty: Bei Quizrunden werden häufiger zwei Mikrofone nachgefragt als eines, und zwar immer erst nach der ersten Feier ohne.
Soll das Quiz nicht der ganze Abend sein, kommt davor oder danach etwas Kurzes dazu. Die Auswahl mit Dauer und Material steht in der Übersicht der Spiele für die Weihnachtsfeier.
Nicht die, über die alle lachen sollen, sondern die, bei denen sich die halbe Runde sicher ist und trotzdem falsch liegt. Der Lacher entsteht aus dem Widerspruch am Tisch, nicht aus der Pointe in der Frage.
Drei aus dem Katalog oben funktionieren deshalb zuverlässig: dass Coca-Cola den roten Weihnachtsmann nicht erfunden hat, dass der 24. Dezember kein gesetzlicher Feiertag ist, und dass die Bibel keinen einzigen der Weisen aus dem Morgenland beim Namen nennt. Bei allen dreien ist mindestens eine Person am Tisch komplett überzeugt vom Gegenteil, und genau dort wird es laut. Wer lustige Fragen sucht, sucht also eigentlich Fragen mit einem verbreiteten Irrtum darin.
Was dagegen selten funktioniert, sind Witzfragen ohne richtige Antwort und alles, was auf Kosten einer anwesenden Person geht. Der Unterschied ist einfach: Über einen Irrtum lacht die ganze Runde mit, über eine Person lacht sie über jemanden.
Vier Dinge, und keines davon hat mit den Fragen zu tun. Sie treten in dieser Häufigkeit auf und lassen sich alle vorher abstellen.
Es gibt sie in jeder Firma, und sie hat am Vorabend Wikipedia gelesen. Wenn ein Tisch alle fünf Runden gewinnt, war das Quiz kein Wettbewerb, sondern eine Vorführung. Gegenmittel: gemischte Tische und eine Runde, in der Wissen nichts hilft, etwa Schätzfragen.
Irgendwann kommt der Einwand, dass die Antwort so nicht ganz stimmt, und dann sind zehn Minuten weg. Deshalb gilt eine Regel, die vorher angesagt wird: Der Quizmaster hat recht. Auch dann, wenn er unrecht hat.
Fachfragen aus einer Abteilung, Insider aus einem Projekt, an dem drei Leute gearbeitet haben. Wer nicht dabei war, sitzt daneben. Interne Fragen funktionieren nur, wenn sie das ganze Haus betreffen.
Der Gutschein für die Kantine ist kein Preis, sondern eine Ansage. Besser ist etwas Kleines und Absurdes: der Wanderpokal aus Alufolie, der ein Jahr lang auf dem Schreibtisch des Siegerteams steht.
Dazu kommt der Klassiker, der sich nicht in eine Karte packen lässt: das Quiz, das nach dem Zeitplan noch eine sechste Runde vorsieht, obwohl in der fünften schon die halbe Runde auf dem Weg zur Bar war. Ein Quiz hört auf, solange es Spaß macht, nicht wenn die Fragen alle sind.
Für Kinder werden die Fragen kürzer und die Antwortmöglichkeiten sichtbar, für Senioren ändert sich vor allem das Tempo und die Auswahl der Jahrzehnte. Der Fragenkatalog selbst lässt sich in beide Richtungen anpassen, ohne ihn neu zu schreiben.
Bei Kindern funktionieren Bilder besser als Text, drei Antwortmöglichkeiten besser als offene Fragen und Bewegung besser als Sitzen: Statt aufzuschreiben, laufen alle zur linken oder rechten Wand. Die Runden Filme und Musik funktionieren fast unverändert, Zahlen und Schätzfragen sind zu abstrakt. Zehn Fragen sind das Maximum.
Bei einer Runde mit Seniorinnen und Senioren gilt das Gegenteil: mehr Zeit pro Frage, größere Schrift auf den Zetteln und Musikfragen aus den 1950er bis 1970er Jahren statt aus den Neunzigern. Wahr oder falsch ist hier die stärkste Runde, weil niemand etwas aufschreiben muss und alle mitraten können. Auf Zeitdruck wird ganz verzichtet.
Über die Druckfunktion des Browsers, mit zwei Durchgängen: einmal die Seite als Ganzes für den Quizmaster, einmal nur die Fragen für die Tische. Die Fragenblöcke sind so gesetzt, dass sie beim Drucken nicht mitten in einer Frage umbrechen.
Für die Tische braucht es keinen Fragebogen, ein leeres Blatt mit Teamnamen und den Nummern 1-30 reicht. Das ist der ganze Trick hinter der Nummerierung: Auf dem Antwortzettel steht nur die Zahl und die Antwort, korrigiert wird gegen den Katalog. Ein Blatt pro Team, ein Stift dazu, fertig.
Wenn der ganze Abend noch offen ist und das Quiz nur ein Baustein davon, hilft der Leitfaden zur Weihnachtsfeier. Wer noch beim Konzept ist und überlegt, ob es überhaupt ein klassischer Abend wird, findet die Formate im Vergleich unter fünfzehn Konzepte für die Weihnachtsfeier.
Welche Fragen gehören in ein Weihnachtsquiz?
Fünf Sorten in dieser Reihenfolge: wahr oder falsch zum Aufwärmen, Bräuche und Länder als Wissensteil, dann Filme und Musik als die Runden, in denen am meisten gelacht wird, und zum Schluss Schätzfragen. Der Wechsel ist wichtiger als der Schwierigkeitsgrad. Wer nur Wissensfragen stellt, verliert nach zwanzig Minuten die halbe Runde, weil dann schon feststeht, welcher Tisch gewinnt.
Wie viele Fragen braucht ein Weihnachtsquiz?
Vier bis fünf Runden zu je sechs Fragen, also 24-30 Fragen insgesamt. Gerechnet wird mit etwa 90 Sekunden pro Frage, dazu drei bis vier Minuten zwischen den Runden für Zettelwechsel und Zwischenstand. Damit landet ein Quiz bei 45-60 Minuten. Wer mit dreißig Fragen startet, kann eine Runde anhängen oder streichen, ohne dass es jemandem auffällt.
Wie lange dauert ein Weihnachtsquiz?
45-60 Minuten für vier bis fünf Runden. Länger sollte es nicht laufen, weil danach ein Teil der Runde in Gesprächen sitzt und nicht mehr mitschreibt. Der beste Zeitpunkt ist direkt nach dem Hauptgang, dem einzigen Moment am Abend, in dem alle satt, wach und gleichzeitig am Platz sind.
Wie wird ein Weihnachtsquiz gewertet?
Ein Punkt pro richtige Antwort, kein Punktabzug. Nach jeder Runde tauschen die Tische die Antwortzettel und korrigieren sich gegenseitig, das spart die Auswertung am Ende. Bei Schätzfragen zählt der nächstliegende Tipp, nicht die exakte Zahl. Bei Gleichstand entscheidet eine einzelne Zusatzfrage, und zwar eine Schätzfrage, damit keine zweite Diskussion entsteht.
Wie funktioniert ein Weihnachtsquiz auf der Firmenfeier?
Teams von vier bis sechs Personen, über Kreuz gemischt statt nach Abteilung, gespielt nach dem Hauptgang. Moderiert wird von einer Person, die die Fragen vorher einmal laut gelesen hat, und das ist selten die Geschäftsführung. Ab etwa dreißig Personen im Raum entscheidet die Verständlichkeit über den Abend: Wer die Frage nicht hört, fragt nach, und die Runde zerfällt. Ein Handmikrofon löst das, ein zweites für die Auflösung macht es angenehm.
Wie lässt sich ein Weihnachtsquiz für Kinder oder Senioren anpassen?
Für Kinder werden die Fragen kürzer, die Antwortmöglichkeiten sichtbar und das Aufschreiben durch Bewegung ersetzt, etwa Laufen zur linken oder rechten Wand. Zehn Fragen sind dort das Maximum, Schätzfragen sind zu abstrakt. Für Seniorinnen und Senioren gilt das Gegenteil: mehr Zeit pro Frage, größere Schrift und Musikfragen aus den 1950er bis 1970er Jahren. Wahr oder falsch ist dort die stärkste Runde, weil niemand etwas aufschreiben muss.
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