Der Getränkebedarf liegt bei 1,5-2 Litern pro Person für einen Abend von vier bis fünf Stunden. Das sind rund fünf bis sechs Gläser. Etwa 45 Prozent davon sind alkoholfrei, bei warmem Wetter deutlich mehr. Die Zahl gilt für Erwachsene auf einer normalen Feier. Sie ist eine Orientierung, kein Naturgesetz. Das Verhältnis von alkoholisch zu alkoholfrei verschiebt sich mit Wetter und Publikum.
Zwei Dinge verschieben den Wert deutlich. Die Dauer zählt nicht linear, denn in der ersten Stunde wird am meisten getrunken und ab der fünften deutlich weniger. Der Anlass entscheidet über die Mischung. Auf einem Zeltfest läuft Bier, bei einem Dinner Wein, beim Sommerfest im Juli geht mehr Wasser weg als alles andere.

Die Faustformel für Getränke auf einer Party lautet: ein Getränk in der ersten Stunde, danach eines pro Gast und Stunde. Diese Faustregel deckt den Getränkebedarf einer normalen Feier ab. Macht rund zwei Liter pro Person. Wer lieber in Kisten denkt, nimmt diese drei Zeilen:
Diese Faustformel trägt bis etwa 100 Gäste. Darüber lohnt es sich, in Fässern und Paletten zu denken und den Händler mitrechnen zu lassen. Wichtiger als die dritte Nachkommastelle ist ohnehin die Rückgabe: Kauf auf Kommission, dann gibst du volle Kisten zurück und der Fehler nach oben kostet nichts.
In einem Kasten Bier mit Euroflaschen sind 20 Flaschen zu 0,5 Litern, zusammen 10 Liter. Der Kasten mit kleinen Flaschen fasst 24 Flaschen zu 0,33 Litern, also rund 8 Liter. Ein kleines Fass hat 30 Liter, ein großes 50. Die Tabelle rechnet alle gängigen Gebinde in Gläser um, damit du im Getränkemarkt nicht überlegen musst.

Zwei Zahlen aus der Tabelle werden am häufigsten gesucht. Aus einer Flasche Sekt zu 0,75 Litern bekommst du sieben Gläser, für 20 Gäste mit einem Glas zum Anstoßen brauchst du also drei Flaschen. Und aus einer Flasche Schnaps zu 0,7 Litern gehen 35 Gläser zu 2 Zentilitern, bei großzügigen 4 Zentilitern sind es 17.
Auf einer Party trinkt ein Gast über den Abend rund 2,2 Bier und ein halbes Glas Wein, dazu ein Viertel Glas Sekt und zweieinhalb alkoholfreie Getränke. In Litern sind das etwa 1,1 Liter Bier und zusammen 0,8 Liter Wasser und Softdrinks. Die Werte verschieben sich mit dem Anlass, die Summe bleibt bei rund zwei Litern.
Eine kurze Getränkekarte ist besser als eine lange. Vier bis sechs Sorten decken fast jeden Geschmack ab. Von jeder kaufst du dann genug, statt von zehn Sorten zu wenig. Diese Auswahl hat sich auf unseren Events bewährt:
Die Getränkemengen im Rechner oben verteilen sich auf diese Sorten. Beim Alkohol lohnt ein Blick auf die Runde: Männer greifen im Schnitt häufiger zum Bier, Frauen häufiger zu Wein und Schorle. Der Durchschnitt versteckt das, deshalb ist die Reserve von 20 Prozent bei gemischten Runden gut angelegt.
Eine Zapfanlage lohnt sich ab etwa 100 Litern Bier, also wenn rund 50 Biertrinker kommen. Der Literpreis im Fass liegt unter dem der Flasche, es fällt kaum Leergut an. Kisten schleppen muss auch niemand. Dagegen stehen drei Dinge: Du brauchst Strom für den Durchlaufkühler und jemanden, der zapft. Und das Fass muss innerhalb von ein bis zwei Tagen leer werden.
Rechne in Gläsern statt in Litern, dann wird die Entscheidung einfach. Ein Fass zu 50 Litern gibt 167 Gläser zu 0,3 Litern, ein Fass zu 30 Litern gibt 100. Der Rechner oben schaltet die Einkaufsliste auf Fässer um, sobald du den Schalter für die Zapfanlage setzt. Für kleine Runden bleiben Flaschen unkomplizierter, weil jeder sich selbst bedienen kann.
Die Tabelle zeigt je eine fertige Getränkeliste für die häufigsten Gästezahlen, gerechnet für eine Party über fünf Stunden. Du kannst sie direkt so mitnehmen. Willst du Dauer oder Anlass ändern, trägst du deine Zahlen oben in den Getränkerechner ein.
Der Sprung von 50 auf 100 Gäste verdoppelt die Menge nicht ganz. Das liegt daran, dass sich größere Runden träger trinken und der Anteil derer steigt, die bei einem Glas bleiben. Wer auf Nummer sicher gehen will, schaltet im Rechner die Reserve von 20 Prozent dazu.
Das hängt so stark vom Händler ab, dass jede Pauschalzahl in die Irre führt. Ein Kasten Bier kostet je nach Marke und Region das Doppelte eines anderen. Zwischen Discounter und Getränkemarkt liegt noch einmal eine Spanne. Deshalb setzt der Getränkerechner keine Preise vor, sondern rechnet die Kalkulation mit deinen.
So kommst du in zehn Minuten zu einer belastbaren Zahl. Schau im Prospekt oder online nach den Preisen für Kiste Bier, Flasche Wein und Kiste Wasser. Trag sie im Rechner unter "Kosten mitrechnen" ein. Du bekommst die Summe und den Betrag je Gast. Denk an das Pfand. Bei 20 Kisten wird es schnell dreistellig, du bekommst es aber vollständig zurück. Damit steht dein Budget für die Getränke. Wie sich die Getränke ins Gesamtbudget einordnen, steht in der Kostenkalkulation für Events.
Eine Getränkepauschale ist ein fester Betrag je Gast, für den eine Location oder ein Caterer die Getränke über einen vereinbarten Zeitraum stellt. Statt jede Flasche einzeln abzurechnen, zahlst du einmal pro Kopf. Üblich ist eine Staffelung nach Stunden und nach Umfang. Enthalten sind meist Bier, Wein, Softdrinks und Wasser. Spirituosen und Cocktails laufen extra.
Sie lohnt sich, wenn deine Gäste erfahrungsgemäß viel trinken oder die Location Eigenmitbringen ohnehin ausschließt. Sie lohnt sich nicht bei einer gemischten Runde mit vielen Kindern, Fahrerinnen und Fahrern. Rechne vorher beides durch: die Pauschale gegen den Wert aus dem Rechner oben mal deinem Einkaufspreis. Sobald du bei einer öffentlichen Veranstaltung Getränke gegen Geld ausgibst, kommt eine Genehmigung dazu. Die Bedingungen stehen im Ratgeber zur Ausschankgenehmigung.
Bei einer Hochzeit rechnest du großzügiger als bei einer Party, weil der Tag länger ist und in Abschnitte zerfällt. Plane den Sektempfang getrennt: ein bis zwei Gläser je Gast, das sind für 80 Gäste rund 20 Flaschen. Zum Essen liegt der Weinanteil deutlich höher als am Abend. Nach dem Eröffnungstanz kippt der Bedarf zurück Richtung Bier und Longdrinks.
Zwei Erfahrungswerte aus unseren Events. Wasser wird fast immer unterschätzt, gerade im Sommer und auf der Tanzfläche, plane hier lieber eine Kiste zu viel ein. Und die Reserve von 20 Prozent ist bei einer Hochzeit Pflicht statt Vorsicht, weil um halb elf niemand mehr losfährt. Wie viel Platz die Gäste samt Tanzfläche brauchen, rechnest du im Raumbedarf-Rechner aus.
Der wichtigste Tipp zuerst: Frag beim Getränkemarkt nach Kauf auf Kommission. Fast alle bieten das an. Du nimmst großzügig mit und gibst die Ware, die voll geblieben ist, danach zurück. Damit kostet die Reserve nichts. Engpässe am Abend sind ausgeschlossen. Bestell zwei bis drei Tage vorher, bei großen Mengen und an Feiertagen eine Woche.
Die Kühlung ist der Punkt, an dem Planungen scheitern. Zehn warm angelieferte Kisten sind am Abend nicht kalt. Rechne mit vier bis sechs Stunden im Kühlschrank. Ein Kühlanhänger oder eine Kühltruhe nehmen dir die Sorge ab. Am schnellsten kühlst du in Wannen mit Eis und Wasser. Getränke im Freien brauchen Schatten, sonst wird der Sekt lauwarm.
Wenn Getränke und Technik stehen, ist der Rest Routine. Für die Musik findest du die passende Größe bei den Anlagen für Feiern bis 500 Gäste, kautionsfrei und mit Abholung oder Aufbau vor Ort.
Rechne mit 1,5-2 Litern pro Person für vier bis fünf Stunden, also rund fünf bis sechs Gläser. Rund 45 Prozent davon alkoholfrei. Bei Hitze, langen Feiern und viel Tanzfläche gehst du nach oben.
Für 30 Gäste auf einer Party über fünf Stunden sind das rund 62 Liter: 4 Kisten Bier, 5 Flaschen Wein, 1 Flasche Sekt, 1 Kiste Softdrinks und 2 Kisten Wasser. Beim Dinner liegt der Weinanteil höher und die Gesamtmenge niedriger.
In einem Kasten mit Euroflaschen sind 20 Flaschen zu 0,5 Litern, zusammen 10 Liter. Der Kasten mit kleinen Flaschen fasst 24 Flaschen zu 0,33 Litern, also rund 8 Liter.
Ja. Nach der Berechnung erzeugt der Knopf "Drucken oder als PDF" eine Liste zum Abhaken, mit Mengen, Gebinden und Platz für Notizen. Im Druckdialog wählst du statt eines Druckers "Als PDF speichern", dann liegt die Liste als Datei auf deinem Gerät.
Plane ein bis zwei Gläser je Gast. Aus einer Flasche zu 0,75 Litern bekommst du sieben Sektgläser, für 20 Gäste sind das drei Flaschen, für 80 Gäste rund 20.
Bei einer privaten Feier im geladenen Kreis nicht. Sobald du Getränke gegen Geld ausgibst und die Veranstaltung öffentlich ist, brauchst du eine Gestattung oder Schanklizenz. Die Regeln unterscheiden sich je Bundesland.
Mit unseren kostenlosen Rechnern und Konfiguratoren planst du jedes Detail deiner Veranstaltung. Alle Tools ohne Anmeldung nutzbar.
Wir haben dir eine Mail geschickt, bitte bestätige sie um den Rabattcode zu erhalten.