Renty vermietet LED-Flächen in zwei Formen: als fertige Wand mit Bodengestell, Prozessor und Techniker ab € 2.090 pro Tag oder als einzelnes Kabinett ab € 54,90 für alle, die selbst bauen. Fünf Standardgrößen zwischen 7 und 28 Quadratmetern sind direkt buchbar, größere Flächen und hängende Montage planen wir individuell. Der Unterschied zur Projektion ist einfach: Die Fläche leuchtet selbst und bleibt deshalb auch bei Tageslicht lesbar.
Eine LED-Wand ist kein Bildschirm in groß, sondern ein Raster aus einzelnen Kabinetten, oft auch LED-Module genannt. Jedes misst einen halben Meter in der Breite und einen halben oder einen ganzen Meter in der Höhe. Sie hängen ineinander, werden verriegelt und ergeben zusammen eine Fläche ohne sichtbare Fuge. Ein Videoprozessor rechnet das Bild auf die Anzahl der Kabinette um, damit aus vielen Einzelteilen ein zusammenhängendes Bild wird.
Daraus folgt das meiste andere. Die Größe ist frei wählbar, weil sich Kabinette hinzufügen lassen. Ein defektes Teil wird einzeln getauscht, statt die ganze Fläche zu verlieren. Und das Gewicht steigt mit jedem Kabinett, weshalb eine LED-Wand in der Regel auf einem Bodengestell steht. Hängend an einer Traverse geht auch, das planen wir auf Anfrage. Die Zeichnungen zeigen die fünf Standardgrößen und die drei Kabinettarten im gleichen Maßstab.
Drei Fragen, danach steht fest, welches System zu Einsatzort, Betrachtungsabstand und gewünschter Größe passt. Was an deinem Termin frei ist, zeigt danach die Auswahl im Katalog.
Auf einer Messe ist Licht das Problem. Hallenbeleuchtung liegt oft über 1.000 Lux, dazu kommen Spots der Nachbarstände. Eine Projektion kämpft dagegen an und verliert, weil sie ihr Bild auf eine Fläche wirft, die alles Umgebungslicht mitnimmt. Die LED-Wand leuchtet selbst und bleibt deshalb ablesbar, auch wenn direkt daneben ein Strahler steht.
Der zweite Grund ist der Abstand. Auf einem Messestand steht das Publikum direkt vor der Fläche, oft nur wenige Meter entfernt. Dafür braucht es den feinen Pixelabstand von 2,6 Millimetern, mit dem gröberen System werden aus dieser Nähe einzelne Bildpunkte sichtbar. Genau dieser Fall ist der Grund, warum es überhaupt zwei Indoor-Systeme gibt. Dazu kommt die Bildwiederholrate von mindestens 7.680 Hertz: Auf Fotos und im Livestream vom Stand flimmert die Fläche nicht.
Der dritte Grund ist banal und entscheidet trotzdem: Eine LED-Wand braucht keine Tiefe vor dem Bild. Auf einem Stand mit sechs mal sechs Metern ist jeder Meter Standfläche verplant. Ein Projektionsweg quer durch den Stand ist keiner. Was sonst noch auf den Stand gehört, steht in der Übersicht zur Technik für die Messe.

Sieben Quadratmeter aus 28 Kabinetten mit 2,6 Millimetern, die fertige Fläche für die Messe.
Die Entscheidung fällt an einer einzigen Frage: Wie hell ist es dort, wo das Bild stehen soll? Ist der Raum verdunkelbar oder die Veranstaltung am Abend, ist Projektion die günstigere und schneller aufgebaute Lösung. Findet das Programm bei Tageslicht statt, läuft eine Projektion ins Leere, unabhängig davon, wie viele Lumen auf dem Datenblatt stehen. Ein Projektor muss gegen das Umgebungslicht anleuchten, eine LED-Fläche nicht.
Die zweite Frage ist die Dauer. Für eine einstündige Präsentation lohnt der Aufwand einer LED-Wand selten. Läuft dagegen von morgens bis abends Programm, verschiebt sich die Rechnung: Die LED-Fläche hat keine Lampe, die heiß wird, dazu keinen Projektionsweg, durch den jemand laufen kann. Für die Projektion stehen Projektoren und Projektionsflächen bereit, alle Bildkategorien nebeneinander unter Medientechnik.
Eine fertige LED-Wand kostet ab € 2.090 pro Tag für 3,5 x 2 Meter. In der Miete stecken die Kabinette, das Bodengestell, der Videoprozessor mit Verkabelung und ein Techniker, der aufbaut, einrichtet, während der Veranstaltung betreut und wieder abbaut. Ab 5 x 3 Metern kommt eine zweite Person dazu, bei 7 x 4 Metern eine dritte. Wer selbst baut, mietet einzelne Kabinette ab € 54,90 pro Tag und Stück. Für 3,5 x 2 Meter mit 2,6 Millimetern sind das 28 Kabinette, also € 1.537,20 reine Technik ohne Prozessor, Bodengestell und Personal.
In der Miete einer fertigen Fläche steckt ein Einsatztag mit bis zu zehn Stunden für das Team. Jede weitere Stunde kostet € 94,90 je Person. Für Arbeitszeit zwischen 22 und 6 Uhr sowie an Sonntagen und Feiertagen kostet das Personal die Hälfte mehr. Bei mehreren Tagen wird nur die Technik günstiger: Der zweite Tag kostet die Hälfte des ersten, ab dem dritten ein Viertel. Personal und Betreuung kosten an jedem Tag gleich viel. Lieferung und Abholung richten sich nach der Entfernung, bei den einzelnen Kabinetten ist die Selbstabholung kostenlos.
Du holst die Technik beim Standort in deiner Stadt ab und baust sie selbst auf. Alles ist Plug and Play vorbereitet, zu jedem Gerät gibt es ein Videotutorial.

Wir bringen die Technik zum Veranstaltungsort und holen sie nach dem Event wieder ab. Anschließen und aufbauen kannst du selbst, jedes Gerät ist dafür vorbereitet.

Wir stellen die Technik vor Ort auf, verkabeln sie, richten Ton und Licht ein und bauen nach dem Event wieder ab. Du bekommst eine fertig eingestellte Anlage übergeben.

Ein Techniker bleibt während der Veranstaltung vor Ort, reagiert auf Änderungen im Ablauf und baut danach ab. Bei Reden und Präsentationen der sicherste Weg.

Stadt und Termin oben im Katalog eingeben, dann siehst du, was frei ist.
Gerät wählen und die Miettage setzen, der Preis steht sofort da.
Online buchen, ohne Kaution und ohne Anfrage per Mail.
Abholen mit Einweisung oder liefern und aufbauen lassen.
Beschreibe deine Veranstaltung und wir schlagen dir die passende Technik vor. Die Beratung ist kostenlos.
Täglich von 08:00 bis 22:00 Uhr erreichbar.
Was kostet es, eine LED-Wand zu mieten?
Eine fertige Fläche mit Techniker, Prozessor und Bodengestell kostet ab € 2.090 pro Tag für 3,5 x 2 Meter. Mit feinem Pixelabstand für die Messe sind es € 2.590, 5 x 3 Meter für die Bühne € 3.790, 5 x 3 Meter wetterfest € 4.590 und 7 x 4 Meter für großes Publikum € 7.590. Wer selbst baut, mietet einzelne Kabinette ab € 54,90 pro Tag und Stück. Alle Preise sind brutto, Lieferung und Abholung kommen nach Entfernung dazu.
Welche Größen kann ich direkt buchen?
Fünf: 3,5 x 2 Meter für Saal und Konferenz, dieselbe Größe mit feinem Pixelabstand für die Messe, 5 x 3 Meter für die Bühne, 5 x 3 Meter wetterfest für draußen und 7 x 4 Meter für großes Publikum. Jede dieser Flächen kommt mit Bodengestell, Videoprozessor, Verkabelung und Techniker. Größere Flächen, hängende Montage und Sonderformen planen wir individuell, weil dann Statik, Windlast und Stromversorgung eigens bemessen werden.
Funktioniert eine LED-Wand wirklich bei Tageslicht?
Ja, und das ist der Hauptgrund für diese Technik. Die Outdoor-Fläche liefert über 5.000 Candela je Quadratmeter, also etwa das Vierfache einer Indoor-Fläche. Entscheidend ist der Unterschied im Prinzip: Ein Projektor wirft Licht auf eine Fläche und muss gegen alles Umgebungslicht anleuchten, die LED-Fläche leuchtet selbst. In direkter Mittagssonne stellen wir die Fläche trotzdem lieber so, dass die Sonne nicht frontal darauf fällt.
Was bedeutet der Pixelabstand?
Er gibt an, wie weit die Mittelpunkte zweier Bildpunkte voneinander entfernt sind. Bei 2,6 Millimetern liegen sie enger als bei 3,91, entsprechend feiner ist das Bild und entsprechend näher darf jemand davor stehen. Als Faustregel gilt: Der Mindestabstand in Metern entspricht etwa dem Pixelabstand in Millimetern. Das ist eine Schätzung für die Planung, kein Messwert. In der Praxis fällt sie eher großzügig aus.
Wie viel Strom braucht eine LED-Wand?
Die Standardfläche drinnen zieht im Schnitt 140 Watt je Quadratmeter, im Spitzenwert 420. Die feine mit 2,6 Millimetern braucht 200 und 700, draußen sind es 192 und 640, weil die Fläche heller leuchten muss. Ausgelegt wird immer auf den Spitzenwert. Die Fläche mit 3,5 x 2 Metern und 3,91 Millimetern läuft deshalb an einer normalen Steckdose mit eigenem Stromkreis, alle anderen brauchen einen Starkstromanschluss mit 16 Ampere, die Fläche mit 7 x 4 Metern einen mit 32 Ampere.
Wer baut die Wand auf und wie lange dauert das?
Bei den fertigen Flächen ein Techniker, ab 5 x 3 Metern zu zweit, bei 7 x 4 Metern zu dritt. Die kleinste Fläche steht nach 1,5-2 Stunden, die größte braucht 5-6 Stunden, der Abbau dauert zwischen 45 Minuten und drei Stunden. Im Preis steckt ein Einsatztag mit bis zu zehn Stunden für Aufbau, Betreuung und Abbau. Bei den großen Flächen draußen bleibt davon wenig für das Event übrig. Dort gehört der Aufbau auf den Vortag, der als eigener Einsatztag zählt.
Kann ich die Kabinette selbst aufbauen?
Mit Erfahrung ja. Die Teile hängen ineinander und werden verriegelt, dazu kommen Bodengestell, Verkabelung und der Videoprozessor, der das Bild auf die Fläche rechnet. Ohne Prozessor bleibt die Wand dunkel. Bei den einzelnen Kabinetten ist er nicht dabei und kommt auf Anfrage dazu. Bei 6-13 Kilo je Kabinett ist das schnell Arbeit für zwei. Wer das zum ersten Mal macht, fährt mit einer fertigen Fläche besser, sonst steht die Wand am Veranstaltungstag noch im Case.
Was passiert bei Regen und Wind?
Regen verträgt die Outdoor-Fläche, dafür ist sie gebaut. Der kritische Punkt ist der Wind: Eine freistehende Fläche wirkt wie ein Segel. Bei den fertigen Flächen für draußen gehören Ballast und Windsicherung deshalb dazu. Bei Sturm oder Gewitter entscheidet der Techniker vor Ort, ob abgeschaltet oder abgebaut wird, nicht der Zeitplan. Der Einsatz wird in diesem Fall trotzdem voll berechnet, weil Team und Technik für den Tag gebunden sind.
Wie weit im Voraus sollte ich die LED-Wand mieten?
Früher als in anderen Kategorien. Von jeder Standardfläche gibt es wenige Stück. Die Aufbauzeit bindet zusätzlich ein Team für einen ganzen Tag. In der Messesaison und rund um große Sportereignisse sind die Outdoor-Flächen früh vergeben. Für einen festen Termin lohnt die Anfrage, sobald das Datum steht, auch wenn die Größe noch nicht feststeht.
Heißt das nun LED-Wand, LED Wall oder Videowand?
Gemeint ist meist dasselbe. LED Wall ist die englische Bezeichnung aus der Veranstaltungsbranche, LED-Wand die deutsche. Videowand, in der englischen Schreibung Videowall, bezeichnete ursprünglich etwas anderes, nämlich mehrere aneinandergesetzte Bildschirme mit sichtbaren Rändern dazwischen. Heute wird der Begriff für beides benutzt, und eine LED-Videowand ist dasselbe wie eine LED-Wand. Der Ausdruck LED-Leinwand ist technisch falsch, weil eine Leinwand nur Licht zurückwirft und selbst nichts leuchtet.
Eine LED-Wand ist eine selbstleuchtende Bildfläche aus einzelnen Kabinetten. Weil sie ihr Licht selbst erzeugt, funktioniert sie dort, wo eine Projektion an ihre Grenze kommt: bei Tageslicht, auf dem hell ausgeleuchteten Messestand, im Dauerbetrieb über einen ganzen Tag. Eine LED-Wand mieten heißt bei uns: tageweise, entweder als fertige Fläche mit Techniker oder als einzelne Kabinette für den Eigenbau.
Die Vermietung läuft kurz: Größe und Termin festlegen, buchen, am Veranstaltungstag steht die Fläche. Bei den fünf Standardgrößen übernimmt ein Techniker Aufbau, Einrichtung, Betreuung und Abbau, das ist im Preis enthalten, Lieferung und Abholung kommen nach Entfernung dazu. Wer nur die Kabinette leiht und selbst baut, spart das Personal und übernimmt Statik, Prozessor und Einrichtung selbst. Beide Wege sind kautionsfrei und über eine Allgefahrenversicherung abgesichert.
Zur Benennung: LED Wall ist die englische Bezeichnung derselben Sache und in der Veranstaltungsbranche geläufiger als das deutsche Wort. Videowand, englisch geschrieben Videowall, meinte ursprünglich etwas anderes, nämlich mehrere aneinandergesetzte Bildschirme mit sichtbaren Rändern dazwischen. Heute wird der Begriff auch für die zusammenhängende Fläche benutzt, und wer eine LED-Videowand sucht, meint in aller Regel genau das hier Gezeigte. Der Ausdruck LED-Leinwand ist dagegen irreführend, weil eine Leinwand nichts leuchtet, sondern nur zurückwirft, was ein Projektor auf sie wirft.
Großbildwände sind der ältere deutsche Sammelbegriff und meinen heute meist dasselbe, schließen aber auch Projektionsflächen mit ein.
Die ganze Technik ist mobil. Die Kabinette kommen in Flightcases, das Bodengestell wird vor Ort aufgebaut. Wenige Stunden nach dem Ende ist nichts mehr davon zu sehen. Fest installierte Videowände, wie sie in Stadien hängen oder an Fassaden montiert sind, gehören nicht dazu. Das ist ein anderes Gewerk mit Baugenehmigung, Blitzschutz und Wartungsvertrag.
Gebucht wird die Technik für Messeauftritte, Produktvorstellungen, Jahrestagungen, Konzerte, Public Viewing, Stadtfeste und Sportveranstaltungen. Der Anlass entscheidet dabei weniger als zwei nüchterne Fragen: wie hell es am Aufstellort ist und wie nah die vorderste Reihe steht. Daraus ergeben sich System und Pixelabstand, der Rest ist eine Frage der Fläche und des Budgets. Für einen Firmenevent sieht die Rechnung anders aus als für ein Stadtfest im Juli.
Beim Public Viewing entscheidet die Fläche über den Abend. Die Outdoor-LED-Wand mit 7 x 4 Metern bleibt bis hundert Meter lesbar und auch bei Tageslicht hell genug für die Übertragung. Weil Aufbau und Abbau zusammen bis zu neun Stunden dauern, steht sie am besten schon am Vortag. Genehmigung und Übertragungsrechte liegen beim Veranstalter, was dazugehört, steht unter Public Viewing veranstalten.
Zur Verfügbarkeit: Eine LED-Fläche ist kein Regalartikel. Sie kommt nicht aus dem Bestand der nächsten Filiale, sondern wird zum Termin geliefert und aufgebaut. Einen Ansprechpartner in deiner Nähe gibt es trotzdem, an 28 Standorten in Deutschland und Österreich. Er kümmert sich um Termin und Zufahrt. Weil von jeder Standardgröße nur wenige Stück existieren und jeder Einsatz ein Team für einen Tag bindet, lohnt die frühe Anfrage hier mehr als in jeder anderen Kategorie.
Eine Outdoor-LED-Wand und eine Indoor-Fläche sehen sich von vorne ähnlich und sind zwei verschiedene Geräte. Der Unterschied liegt nicht im Bild, sondern in Helligkeit, Gehäuse und Gewicht. Vier Punkte entscheiden, welche Variante an deinen Ort gehört.
Eine Indoor-Fläche liefert rund 1.200 Candela je Quadratmeter, eine Outdoor-Fläche über 5.000. Wo Tageslicht hinkommt, reicht der Indoor-Wert nicht, auch unter einem Dach nicht. Steht die Fläche im Festzelt mit offener Seite oder im Foyer mit Glasfront, gehört die hellere Variante hin, obwohl es formal drinnen ist.
Das Gehäuse der Outdoor-Kabinette verträgt Niederschlag, Staub und Temperaturen von minus 20 bis plus 60 Grad. Was es nicht löst, ist die Standsicherheit. Eine freistehende Fläche braucht Ballast, dessen Menge sich nach Fläche und Höhe richtet. Diese Rechnung gehört in die Planung und nicht auf den Veranstaltungstag.
Technisch geht es, sinnvoll ist es selten. Die Outdoor-Kabinette wiegen 13 statt 11 Kilo, ihr Pixelabstand ist gröber als beim feinen Indoor-System. Mit über 5.000 Candela sind sie für einen Innenraum heller als angenehm. Wer drinnen bucht, fährt mit Indoor günstiger und für die Augen der Gäste besser.
Ein geschlossenes Zelt ohne Sonneneinstrahlung ist ein Innenraum, dort genügt Indoor. Sobald eine Seite offen ist oder das Dach lichtdurchlässig, fällt am Nachmittag mehr Licht auf die Fläche als erwartet. Im Zweifel entscheidet ein Blick auf den Aufstellplatz zur fraglichen Uhrzeit, nicht die Wettervorhersage.
Der Pixelabstand ist die einzige Zahl, die wirklich über die Bildqualität entscheidet. Und sie wird regelmäßig zu hoch gekauft. Gemeint ist der Abstand zwischen den Mittelpunkten zweier Bildpunkte. Je kleiner er ist, desto näher darf jemand vor der Fläche stehen, ohne einzelne Punkte zu erkennen. Die Faustregel für die Planung: Der Mindestabstand in Metern entspricht ungefähr dem Pixelabstand in Millimetern. Das ist eine Schätzung, in der Praxis fällt sie eher großzügig aus.
Daraus folgt die Entscheidung. Steht das Publikum weiter als drei Meter entfernt, was auf jede Bühne und jeden Saal zutrifft, reichen 3,91 Millimeter. Der feine Pitch von 2,6 Millimetern lohnt nur dort, wo Leute direkt an die Fläche herantreten, also am Messestand, im Empfangsbereich oder im Studio. Er kostet je Quadratmeter deutlich mehr und braucht bei gleicher Fläche die doppelte Anzahl Kabinette, weil sie nur halb so hoch sind.
Nach oben gibt es ebenfalls eine Grenze, sie wird nur selten erreicht. Auch die gröbste hier angebotene Fläche bleibt bis hundert Meter lesbar. Wer weiter weg steht, hat kein Pixelproblem, sondern ein Größenproblem: Ab dieser Entfernung ist das Bild schlicht zu klein. Dann hilft nur eine größere Fläche oder eine zweite an anderer Stelle.
Drei Dinge entscheiden darüber, ob eine LED-Fläche am Veranstaltungstag läuft: der Boden, der Strom und der Wind. Keines davon lässt sich vor Ort improvisieren, alle drei sind vorher zu klären.
Die Kabinette der kleinsten Fläche wiegen rund 154 Kilo, bei 7 x 4 Metern draußen sind es rund 730, dazu kommen Bodengestell und Ballast. Drinnen braucht die Wand einen ebenen, tragfähigen Boden, draußen einen befestigten Untergrund, auf Rasen geht es nur nach Absprache. Auf einer Bühne mit begrenzter Tragfähigkeit oder in einem Obergeschoss gehört das Gewicht vorher zum Veranstaltungsort gemeldet.
Der Durchschnittswert beschreibt normales Bildmaterial, der Spitzenwert gilt bei weißer Fläche über das ganze Bild. Zwischen beiden liegt der Faktor drei. Wer auf den Durchschnitt plant, steht genau in dem Moment im Dunkeln, in dem eine helle Folie kommt. Die kleinste Indoor-Fläche läuft an einer Steckdose mit eigenem Stromkreis, alle anderen brauchen Starkstrom. Fehlt der vor Ort, kommt ein Stromerzeuger dazu, den planen wir auf Anfrage.
Eine freistehende Fläche im Freien wirkt wie ein Segel. Gegen das Kippmoment stehen Ballast und Windsicherung, deren Menge der Techniker nach Fläche und Standort bemisst. Bei Sturm oder Gewitter entscheidet der Techniker, ob abgeschaltet oder abgebaut wird. Diese Entscheidung fällt vor Ort und wird am Tag selbst nicht verhandelt.
Ohne Videoprozessor bekommt die Wand kein Bild. Er nimmt das Signal aus Laptop oder Medienserver entgegen und rechnet es auf die tatsächliche Anzahl und Anordnung der Kabinette um. Bei den fertigen Flächen ist er enthalten und eingerichtet, dazu Helligkeit, Skalierung und ein Test mit deinen Inhalten. Wer einzelne Kabinette mietet, bringt ihn selbst mit oder bucht ihn auf Anfrage dazu.
Die Wand nimmt alles an, was ein Laptop, ein Medienserver oder eine Kamera über HDMI liefert. Die Standardflächen liegen nah an 16:9, eine Präsentation füllt sie fast ganz. Am schärfsten wird das Bild, wenn Folien und Videos in der Auflösung der Wand angelegt sind, bei 3,5 x 2 Metern mit 3,91 Millimetern sind das 896 x 512 Bildpunkte. Den Laptop für die Zuspielung bringst du mit, Kamera und Videomischer gibt es auf Anfrage. Draußen braucht die Regie einen Platz, der vor Regen geschützt ist.
Zwischen 1,5 Stunden für die kleinste Fläche und sechs Stunden für 7 x 4 Meter, vom Abladen bis zur eingerichteten Wand. Der Abbau dauert 45 Minuten bis drei Stunden und braucht dieselbe Zufahrt. In der Tagesmiete steckt ein Einsatztag mit bis zu zehn Stunden für das Team. Bei den großen Flächen draußen bleibt nach Aufbau und Abbau wenig davon übrig, dort steht die Wand am besten schon am Tag vor dem Event.
Die Fläche wächst in Kabinetten, nicht in Zoll. Ein Kabinett der Standardfläche misst einen halben Meter in der Breite und einen Meter in der Höhe, das feine Indoor-System einen halben mal einen halben Meter. Daraus folgt: Die Breite wächst in halben Metern, die Höhe je nach System in halben oder ganzen. Ein Format wie 4,30 mal 2,20 Meter gibt es nicht, gerundet wird auf das nächste Raster.
Für die Größe selbst gibt es eine brauchbare Faustregel aus der Praxis: Die Bildhöhe sollte mindestens ein Sechstel der Entfernung zur letzten Reihe betragen. Bei zwölf Metern Saaltiefe sind das zwei Meter Höhe, also die 3,5 x 2 Meter aus dem Katalog. Bei achtzehn Metern sind es drei Meter und damit die Flächen mit 5 x 3 Metern. Sitzt die letzte Reihe dreißig Meter entfernt, braucht es fünf Meter Höhe, das ist der Punkt, an dem aus einer Standardgröße eine geplante Konstruktion wird. Die Tabelle nennt zu jeder fertigen Fläche Auflösung, Gewicht, Strom und Aufbauzeit, also die Zahlen, die den Aufbau begrenzen. Nachrechnen lässt sich der Verbrauch im Stromverbrauch-Rechner.
Die Auflösung ist die Zahl, die für die Inhalte zählt. Eine Wand hat nicht Full HD, sondern genau so viele Bildpunkte, wie ihre Kabinette tragen. Wer Folien und Videos in dieser Größe anlegt, bekommt das schärfste Bild, alles andere rechnet der Prozessor um. Die fünf Standardflächen liegen im Format nah an 16:9. Eine Präsentation füllt sie fast ganz, oben und unten bleibt höchstens ein schmaler Rand, den ein Hintergrund füllen kann.
Was ein Stand außer der Fläche braucht, von der Beschallung bis zum Strom.
Genehmigung, Gelände, Übertragungsrechte und was technisch dazugehört.
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