

Hinter der Marke steht die foboxy GmbH aus Norderstedt bei Hamburg, eingetragen beim Amtsgericht Kiel unter HRB 18316 KI, Geschäftsführer ist Sören Harms. Das Geschäftsmodell ist auf Versand ausgelegt und auf genau ein Produkt: eine Fotobox, ein Preis, ein Leistungsumfang. Die Box kommt laut FAQ in zwei Paketen wenige Tage vor der Veranstaltung, das größere misst 83x66x27 cm und wiegt rund 19 kg, das zweite 55x35x24 cm bei 6 kg. Aufgebaut wird selbst, laut Anbieter in nicht mehr als 10 Minuten.
Der Rückversand hat nach § 4.3 der AGB am nächsten Werktag nach dem Event zu erfolgen, die Mietdauer definiert § 2.1 als den Eventtag. Im Preis enthalten sind laut § 2.5 die Umsatzsteuer sowie Hinversand und Rückversand. Für Österreich gibt es eigene Länderseiten, ebenfalls mit kostenlosem Versand und demselben Festpreis.
Bemerkenswert für eine Versand-Fotobox: foboxy nennt den Preis offen. 299,00 € stehen auf der Startseite, den Anlassseiten und den Städteseiten, ohne dass zuvor ein Termin oder eine E-Mail-Adresse abgefragt wird, und wer will, reserviert erst unverbindlich. Das ist in dieser Branche nicht selbstverständlich und gehört an den Anfang.
Renty wurde 2022 in Graz gegründet und vermietet Eventtechnik an 28 Standorten in Deutschland und Österreich, jeweils mit einem festen Ansprechpartner vor Ort. Die Fotobox gibt es in drei Modellen: Mini für 199 € pro Tag ohne Drucker, Print für 249 € mit 150 inkludierten Bildern und Print Pro für 289 € mit 400 Bildern. In jedem Modell steckt dieselbe 24-MP-Spiegelreflex mit Studioblitz und Beauty Dish sowie ein 15,6-Zoll-Touchscreen mit Live View.
Abgeholt wird kostenlos inklusive Einweisung, Lieferung mit Aufbau und Abbau kostet 59 € pro Arbeitsstunde. Die Allgefahrenversicherung ist in jedem Modell ohne Zusatzkosten enthalten, eine Kaution fällt nicht an. Wer zusätzlich Musikanlagen oder Lichttechnik braucht, bekommt beides im selben Vorgang.
Alle Angaben stammen von den Anbietern selbst, aus FAQ, AGB und Produktseiten. Zwei Punkte gehen an foboxy, sechs an Renty, sechs sind unentschieden oder hängen vom Anwendungsfall ab.
Beide Anbieter legen ihre Preise offen, nur nach unterschiedlicher Logik. foboxy verlangt 299,00 € fix pro Veranstaltung, inklusive Hinversand und Rückversand. Renty rechnet nach Miettagen: Fotobox Mini 199 €, Fotobox Print 249 € und Fotobox Print Pro 289 € für den ersten Tag, jeder weitere 24-Stunden-Tag kostet 15 Prozent des Basispreises. Abholung ist kostenlos, Lieferung mit Aufbau kostet 59 € pro Arbeitsstunde.
Daraus ergibt sich ein klarer Kipppunkt. Für einen einzelnen Miettag mit Selbstabholung ist jedes der drei Renty-Modelle günstiger als foboxy, ab dem zweiten Miettag liegt foboxy bei der Print Pro vorn, bei der Print ab dem dritten und bei der Mini erst ab dem fünften Tag. Wer die Box am Freitag holt, am Samstag feiert und am Montag zurückbringt, zahlt bei Renty drei Miettage.


Dieser Punkt entscheidet, ob die Bilder in fünf Jahren noch jemand anschaut. foboxy beschreibt die eigene Technik in der FAQ klar und ohne Beschönigung: "Das in unserer Fotobox verbaute Kameramodul hat eine Sensorauflösung von 8 Megapixeln", der Sensor kommt von Sony, die fertige Bildauflösung liegt bei 2160x1620 Pixeln, also bei rund 3,5 Millionen Pixeln im Bild. Bei Renty sitzt in jedem der drei Modelle dieselbe 24-MP-Spiegelreflex mit Studioblitz und Beauty Dish.

Fair eingeordnet: Für einen Ausdruck im Format 10x15 cm reichen 8 Megapixel aus, da sieht man kaum einen Unterschied. Sichtbar wird er beim Ausschnitt, wenn aus dem Gruppenbild ein einzelnes Gesicht herausgeschnitten werden soll, bei größeren Abzügen fürs Fotobuch, und vor allem im dunklen Raum. Eine Feier findet abends statt, und dort entscheidet weniger die Megapixelzahl als die Kombination aus großem Sensor und Studioblitz darüber, ob ein Bild sauber ausgeleuchtet ist oder körnig wird.
Der zweite technische Unterschied ist die Geschwindigkeit. foboxy nennt eine Druckzeit von "ca. 1 Minute" pro Serie, bei Renty druckt die Print in 8-18 Sekunden und die Print Pro in unter 5 Sekunden. Bei zehn wartenden Gästen sind das rechnerisch zehn Minuten gegen unter zwei. Dafür legt foboxy Papier für mindestens 14 Stunden Dauerbetrieb bei und alle Drucke sind im Festpreis enthalten, bei Renty sind es 150 Bilder beim Print und 400 beim Print Pro.

Bei foboxy gibt es genau einen Weg. § 4.1 der AGB regelt den Versand durch einen Versanddienstleister, § 4.3 den Rückversand am nächsten Werktag. Aufbauservice, Einweisung oder Betreuung vor Ort sieht das Modell nicht vor. Das ist keine Schwäche, sondern die Konsequenz aus dem Festpreis: Ohne Standortnetz lässt sich ein bundesweiter Preis von 299 € gar nicht darstellen.
Bei Renty ist die persönliche Übergabe der Standardweg. Ihr holt die Box kostenlos an einem der 28 Standorte ab und bekommt dabei eine Einweisung, oder das lokale Team bringt sie, baut auf und holt sie wieder ab. Liegt kein Standort in erreichbarer Nähe, ist ein Versand auf Anfrage möglich. Der Unterschied ist also nicht Versand gegen kein Versand, sondern: bei foboxy ist der Versand der einzige Weg, bei Renty die Ausnahme. Wie eine Buchung im Detail abläuft, zeigt die Seite zum Ablauf der Miete.

Hier unterscheiden sich beide Anbieter deutlich, und zwar in beide Richtungen. foboxy räumt in § 5.1 der AGB die Möglichkeit ein, den Termin auf einen bestimmten oder unbestimmten Zeitpunkt innerhalb von 24 Monaten zu verschieben, und bewirbt das als Verschiebegarantie ohne weitere Kosten, solange die Box noch nicht im Versandprozess ist. Für verschobene Hochzeiten ist das eine ausgesprochen kundenfreundliche Regelung, und Renty hat dazu nichts Vergleichbares in den AGB stehen.
Umgekehrt nennen die foboxy-AGB keine Stornoregelung für den Kunden. Der einzige Rücktritt, den § 2.7 beschreibt, ist der von foboxy bei ausbleibender Zahlung. Was gesetzlich trotzdem gilt, kann eine Vergleichsseite nicht beantworten, festhalten lässt sich nur, was in den Bedingungen steht. Bei Renty regelt § 6 der AGB die Stornierung ausdrücklich: bis 14 Tage vor Mietbeginn kostenlos, danach 25, 50, 75 und 100 Prozent, erstattet wird über das ursprüngliche Zahlungsmittel.
Steht die Feier in einer Region ohne Verleih in der Nähe, löst der Versandweg ein echtes Problem. Über ein ganzes Wochenende spielt der Festpreis zusätzlich seine Stärke aus: Ab dem zweiten Miettag liegt foboxy gegenüber der Print Pro vorn, ab dem dritten gegenüber der Print und ab dem fünften auch gegenüber der Mini. Dazu kommen die niedrigere Selbstbeteiligung und die Verschiebegarantie. Wer weit weg wohnt, ein Wochenende plant und mit Schnappschussqualität zufrieden ist, fährt mit foboxy gut.
In den 28 Städten mit Renty-Standort gibt es wenig Grund, eine Fotobox zu verschicken. Ihr holt sie kostenlos ab und bekommt eine Einweisung, oder das Team baut sie auf. Die Bilder kommen aus einer 24-MP-Spiegelreflex mit Studioblitz, gedruckt wird in Sekunden statt in einer Minute, und wenn am Abend etwas klemmt, ist jemand erreichbar. Für eine Hochzeit mit kompletter Technik kommt dazu, dass Musikanlage, Lichttechnik, Beamer und Fotobox aus einer Hand kommen. Alle drei Modelle mit Ausstattung und Tagespreis stehen auf der Übersicht der Renty Fotoboxen.
Wer foboxy gegen den anderen großen Versandanbieter halten will, findet die Gegenüberstellung im Vergleich zwischen Renty und KRUU. Dort geht es vor allem um Preistransparenz und Stornobedingungen, zwei Punkte, bei denen foboxy deutlich besser dasteht.
Bei den Bewertungen liegt foboxy weit vorn, und zwar nicht nur in der Menge. Die Verteilung ist für einen Versandanbieter ungewöhnlich gesund: 88 Prozent Fünf-Sterne-Bewertungen, 10 Prozent vier Sterne, zwei Prozent drei Sterne, und jeweils unter einem Prozent für zwei und einen Stern. Ein anderer großer Versandanbieter der Branche liegt bei den Ein-Stern-Bewertungen bei rund fünf Prozent. foboxy liefert offenbar sehr zuverlässig ab.
Zur Zahl auf der foboxy-Startseite, "mehr als 11.000 echte Bewertungen": Sie ist die Summe der vier genannten Plattformen, der höchste Einzelwert liegt bei 4,9. Kein Vorwurf, nur der Hinweis, dass sich die 11.000 nicht auf einer einzelnen Plattform nachschlagen lassen.
Die wenigen kritischen Rückmeldungen drehen sich fast immer um denselben, strukturellen Punkt: den Versandweg. Genannt werden verschobene Liefertermine des Paketdienstes und ein Layout, das sich vor Ort nicht mehr ändern ließ. Eine Kundin fasst es in einer sonst positiven Bewertung so zusammen:
Das ist kein Argument gegen den Anbieter, sondern der Kern des Unterschieds: Beim Versandmodell hängt der Termin an einem Paketdienst, auf den weder ihr noch foboxy Einfluss habt. Bei der Übergabe am Standort fehlt dieser Zwischenschritt, dafür müsst ihr hinfahren oder die Lieferung bezahlen.
Ist foboxy seriös?
Ja. Hinter der Marke steht die foboxy GmbH mit Sitz in Norderstedt, eingetragen beim Amtsgericht Kiel unter HRB 18316 KI, Geschäftsführer ist Sören Harms. Der Anbieter arbeitet mit ausgewiesenen AGB, nennt den Preis offen und hat mehrere tausend öffentliche Bewertungen mit einem sehr guten Schnitt. Bei Trusted Shops sind es 4,84 von 5 aus 7.344 Bewertungen, davon unter ein Prozent mit einem Stern.
Welche Erfahrungen machen Kunden mit der foboxy Fotobox?
Überwiegend gute. 88 Prozent der Bewertungen bei Trusted Shops sind Fünf-Sterne-Bewertungen, gelobt werden der einfache Aufbau, die klare Anleitung und die unkomplizierte Abwicklung. Die Kritik betrifft fast immer den Versandweg, konkret verschobene Liefertermine des Paketdienstes, sowie Einstellungen, die sich vor Ort nicht mehr ändern ließen. Wer selbst aufbauen kann und mit einem Zeitfenster statt einem festen Liefertermin leben kann, wird zufrieden sein.
Was kostet eine Fotobox bei foboxy?
299,00 € fix pro Veranstaltung. In diesem Preis sind laut AGB § 2.5 die Umsatzsteuer sowie der Hinversand und der Rückversand enthalten, dazu alle Fotodrucke, Requisiten, ein USB-Stick und der Zugang zur Online-Galerie. Der Preis steht offen auf der Website, ohne dass zuvor ein Termin oder eine E-Mail-Adresse abgefragt wird. Bei Renty kostet die Fotobox Mini 199 €, die Print 249 € und die Print Pro 289 € pro Miettag, jeder weitere Tag schlägt mit 15 Prozent des Basispreises zu Buche.
Welche Kamera steckt in der foboxy Fotobox?
Laut der foboxy-FAQ ein Kameramodul mit einem Sensor von Sony und einer Sensorauflösung von 8 Megapixeln, die fertigen Bilder haben 2160x1620 Pixel. Für einen Ausdruck im Format 10x15 cm reicht das aus. Sichtbar wird der Unterschied bei Ausschnitten, bei größeren Abzügen und im dunklen Raum. Bei Renty steckt in allen drei Modellen dieselbe 24-MP-Spiegelreflex mit Studioblitz und Beauty Dish.
Kann ich bei foboxy stornieren oder den Termin verschieben?
Verschieben ja, und das großzügig: § 5.1 der AGB erlaubt die Verschiebung auf einen Termin innerhalb von 24 Monaten, foboxy bewirbt das als Verschiebegarantie ohne weitere Kosten, solange die Box noch nicht im Versandprozess ist. Eine Stornoregelung für den Kunden nennen die AGB dagegen nicht, geregelt ist in § 2.7 nur der Rücktritt durch foboxy bei ausbleibender Zahlung. Bei Renty ist die Stornierung in AGB § 6 ausdrücklich geregelt: bis 14 Tage vor Mietbeginn kostenlos, danach gestaffelt 25 bis 100 Prozent, erstattet wird über das ursprüngliche Zahlungsmittel.
Was ist der Unterschied zwischen foboxy und Renty?
foboxy verschickt eine Fotobox zum Festpreis von 299 € als Paket, der Kunde baut selbst auf und schickt sie am nächsten Werktag zurück. Renty vergibt die Fotobox über 28 eigene Standorte, entweder zur kostenlosen Abholung mit Einweisung oder mit Lieferung und Aufbau, und rechnet nach Miettagen ab. Technisch liegt der Unterschied bei Kamera und Druckgeschwindigkeit: 8 Megapixel und rund eine Minute pro Druckserie bei foboxy, 24 Megapixel und 8-18 Sekunden bzw. unter 5 Sekunden bei Renty. Renty führt zusätzlich Musikanlagen, Lichttechnik, Beamer, Leinwände, DJ-Equipment und Partyzelte.
Gibt es foboxy und Renty auch in Österreich?
Beide, aber auf unterschiedlichem Weg. foboxy betreibt eigene Länderseiten für Österreich mit österreichweitem kostenlosem Versand und demselben Festpreis. Renty ist mit eigenen Standorten in Österreich vertreten, unter anderem in Wien und Graz, jeweils mit festem Ansprechpartner vor Ort. In Österreich bedeutet das dasselbe wie in Deutschland: bei foboxy kommt die Box per Paket, bei Renty holt ihr sie ab oder lasst sie liefern und aufbauen.
Was passiert bei einem Schaden an der foboxy Fotobox?
foboxy sichert nach AGB § 2.3 die fahrlässige Beschädigung bei bestimmungsgemäßer Nutzung ab, die Selbstbeteiligung liegt laut FAQ bei maximal 150,00 €. Eine Kaution ist nicht vorgesehen. Bei Renty ist die Allgefahrenversicherung in jedem Modell ohne Zusatzkosten enthalten, der Selbstbehalt liegt bei maximal 250,00 € pro Produkt, und kautionsfrei ist es ebenfalls. In diesem Punkt liegt foboxy vorn, es sind 100,00 € weniger Eigenanteil im Schadensfall. Dafür gilt die Renty-Versicherung für das gesamte Sortiment, also auch für Musikanlagen, Lichttechnik oder Beamer aus demselben Vorgang.
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